Zeitgenössischer Tanz 

Zeitgenössischer Tanz ist in Schleswig-Holstein noch kein geläufiger und eher unbekannter Begriff. Viele beschreiben diese Kunstform noch mit älteren Begriffen wie Moderner Tanz oder Ausdruckstanz. Obwohl der Begriff in anderen Bundesländern wie zum Beispiel Hamburg schon durchaus geläufig ist, ist er in Schleswig-Holstein noch ein Querschläger. Zeitgenössischer Tanz ist ein eigenes Genre und folgt auf den Postmodernen Tanz. Der Begriff kann gesehen werden als ein Überbegriff für die gegenwärtige Tanzkunst, die aktuelle politische, persönliche und soziale Themen behandelt, während der Performer dauerhaft in einer Reflektion über den jetzigen Moment ist, wodurch er ein absoluter Genosse der Zeit wird. Meist gebraucht der Künstler alles was ihm nützlich erschient, setzt Altes neu zusammen und kombiniert Bekanntes mit Unbekannten, dadurch entsteht eine enorme Diversität, die es beinahe unmöglich macht eine einheitliche Definition zu formen. 

Wir sind Leon und Hanna Franzke  

Leon Emil Franzke hat 2012 erfolgreich seine 3-Jährige Berufsausbildung zum Gymnastiklehrer in Kiel am KIGt abgeschlossen. Danach studierte er bis 2017 Zeitgenössischer Tanz/Choreographie in Arnheim am Artez und erhielt 2017 seinen Bachelor of the Arts. In seinen Studium hat er sein eigenes Trainingprogram "RAID" für zeitgenössischen Tanz entwickelt. Dieses Training unterichtet er bist heute noch am ArtEZ Institute Of The Arts (RAID) und Kieler Institut für Gymnastik und Tanz. Des Weiteren hat er zusammen mit seiner Tanzpatnerin Nanna Hanfgarn Jensen (Kopenhagen) das NEON Choreografic Collective gerundet. Seinem Collectief wurde eine Zusammenarbeit mit dem Produktionshaus "De Nieuwe Oost" in Arnheim angeboten, die er annahm. Er und seine Tanzpartnerin tourten 4 Jahre lang mit ihren zeitgenössischen Choreografien regelmäßig in den Niederlanden, Skandinavien und England. 2018 begann Leon zusätzlich mit seinem Masterstudium Management of Culture and Non profit Organisation. 

  https://www.dwars-kiel.com/

Hanna-Lina Hutzfeldt-Franzke erlangte ihr Abschlusszeugnis als Gymnastiklehrerin 2015. Danach arbeitete sie ein Jahr als Tanzlehrerin an diversen Tanzschulen in Kiel. Sie entschloss sich ihre Kenntins über Tanzpädagogik und Darstellende Kunst zu vertiefen, lernte niederländisch und began 2016 mit ihrem Studium zur Tanzpädagogin an der Hogeschool voor de Kunsten, Tilburg, NL. Am 26 Juni wird sie ihr Bachlor Zeugnis BA erhalten. Innerhalb ihres Studiums konzentrierte sie sich in zwei verschiedene Richtungen. Eine Richtung sind gesellschaftliche Tanzprojekte im öffentlichen Raum. Bei diesen Tanzprojekten arbeitete sie zusammen mit "Nicht-Tänzer", zum Beispiel Familien. Unter ihrer Begleitung entsteht eine Choreografie die dann in einen nicht kommerziellen Raum vorgeführt wird, wie zum Beispiel eine leerstehende Schule, ein Cafe oder im Park. Unter anderem arbeitete sie für de Nederlandse Dansdaagen Maastricht, dem größten Tanzfestival in den Niederlanden und für das Café Theater Festival Utrecht und Tilburg, dem größten Festival für Darstellende Kunst im öffentlichen Raum ( Cafés und Bars) in den Niederlanden. Einen anderen Interessen Schwerpunkt legte Hanna-Lina auf inter- und transdisziplinare Arbeit. Sie brachte Künstler aus verschiedenen Disziplinen zusammen, zum Beispiel bildende Kunst, Opern Gesang und Tanz und unter ihrer Leitung und nach ihrem Konzept entstand eine zeitgenössische Choreografie. Auf Grund ihrer Kunde und Erfahrung mit inter- und transdisziplinarer Arbeit gibt sie Vorlesungen an Studenten der Fontys Hochschule.


https://www.hanna-lina.de


Beide haben ihre Kunde über zeitgenössische Darstellende Kunst in ihren Aufenthalten in den Niederlanden vertieft. Ihr Ziel ist ihre professionellen internationalen Beziehungen für die Bereicherung der Kieler Kulturlandschaft einzusetzen indem sie das Dwarsdriewer Performing Arts Festival und Dwars QUER durch den Sommer- Eine Vorstellungsreihe ins Leben riefen.
Leon Franzke und Hanna-Lina Hutzfeldt-Franzke arbeiten im Team und koordinieren die Veranstaltung gemeinsam.